Gegner mit Gemeinsamkeiten und ein Comeback

Samstag starten die Uhlen mit einem Heimspiel in die Saison

Engagement verlängert: Thilo Stralkowski steht den Uhlen am Samstag zur Verfügung. (Foto: R. Fleckhaus) Engagement verlängert: Thilo Stralkowski steht den Uhlen am Samstag zur Verfügung. (Foto: R. Fleckhaus)

Das Warten hat ein Ende. Nach zweimonatiger Hockey-Fastenzeit geht die Bundesliga in ihre nächste Runde. Glück für die Uhlen: Gestartet wird im heimischen Waldstadion (zur Anfahrtsbeschreibung). Zu Gast am Samstag (Anstoß: 16 Uhr) ist der Berliner Hockeyclub. Es wird ein ganz besonderes Match. Erstmals hat der BHC seinerseits eine Rechnung zu begleichen. Bei den Mülheimer mischt ein Rückkehrer mit.
Wahrscheinlich sagen beide Kontrahenten dasselbe voneinander: Der Gegner ist unangenehm zu spielen, laufstark, taktisch flexibel, viele starke junge Spieler. Kein Wunder, die Philosophien der Vereine ähneln sich und so überraschte es kaum, dass der Hauptstadtclub und der Rekordmeister im Vorjahr kurz vor der Ziellinie aufeinandertrafen. Im Endspiel der Hoffnungsrunde gewannen die Uhlen dank starker zweiter Hälfte 3:1. Das werden die Gäste nicht vergessen haben. Wobei die Berliner in den vergangenen Jahren zumeist die Duelle für sich entscheiden konnten, vor allem wenn sie denn auf der Berliner Hoppelwiese ausgetragen wurden. Die Statistik im Waldstadion ist für die Gastgeber deutlich günstiger.
Eine weitere Gemeinsamkeit eint die Teams: Die Vorbereitung war eher durchwachsen. Die bei der EM in Amsterdam weilenden Nationalspieler Martin Häner, Martin Zwicker (beide BHC) und Jan Philipp Rabente konnten kaum mit ihren Kollegen trainieren. Rabente absolvierte zumindest den Abschlusstest in ´s-hertogenbosch, der jedoch 3:5 verloren ging. Das Mülheimer Mittelfeld absolvierte bislang keine Partie in kompletter Formation. Neuzugang Jannik Otto brachte es gerade einmal auf zwei Trainingseinheiten, bevor er sich eine Sehne am Finger riss. Philip Meyer konnte aus beruflichen Gründen nur ein Drittel der Vorbereitung mitmachen. Doch die mittlerweile vorhandene Erfahrung der Akteure sollte reichen, um einen ordentlich Start hinzulegen.
Mit dabei ist nach langer Pause Ingo Stralkowski. Er feiert am Samstag sein Comeback nach dreijähriger Abstinenz. Er konnte die recht kurze Vorbereitung nutzen, um sich direkt in den Kader zu spielen. Angeschlagen ist jedoch der zweite Rückkehrer: Bei Niklas Kemper zwickt's an den Adduktoren. Doch in den vergangenen Wochen ließ er immer wieder andeuten, welche Klasse er hat.
Eine entscheidende Rolle wird, wie so oft im Spitzenhockey, den Eckenschützen zukommen. Die Gäste haben Nationalspieler Martin Häner in ihren Reihen, bei den Uhlen ist das Thilo Stralkowski, der noch für ein paar Wochen die Eule auf der Brust tragen kann.
Was sagt der Abwehrchef zum Saisonauftakt? Das ausführliche Interview mit Jan Gehlen gibt es hier.

NEXT MATCH

Nach der Hallensaison steht für die Uhlen die Winterpause an. Bereits Mitte Februar greift das Team erstmals zum Feldschläger. Dann geht es ins Trainingslager nach Spanien. Dort stehen neben Trainingseinheinten auch Testspiele gegen Santander und HGC Wassenaar an.

JUGEND

Der Nachwuchs fiebert der heißen Phase der Saison entgegen. Am kommenden Wochenenden starten die ersten Endrunden, dann geht es bei den Westdeutschen Meisterschaften auch um die Qualifikation zur DM.

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II. HERREN

Drei Spieltage vor Ende der Saison steht die Zweite auf einem Abstiegsrang. Am Sonntag muss beim Rheydter SV ein Dreier her.

DAMEN

Nicht viel hat gefehlt. Gegen ETuF Essen gab es eine knappe und unglückliche Niederlage, so dass die Play-Offs verpasst wurden. Dennoch legten die Damen eine starke Debüt-Saison in der 1. Bundesliga hin.