Zweiter Turniertreffer: Moritz Polk.
Souverän und locker wie erhofft haben sich die deutschen Junioren bei der EM in Polen gegen das Team des Gastgebers durchgesetzt. Beim 5:0 konnten sich mit Tobias Matania und Moritz Polk zwei Uhlenhorster in die Torschützenliste eintragen. Am Freitag steht das Halbfinale an. Um 17.30 Uhr müssen die Deutschen gegen Belgien ran. Der U18-Europmameister von 2009 hatte sich überraschend als Erster in der Gruppe A durchgesetzt. Das zweite Semifinale bestreiten zuvor England und die Niederlande. Titelverteidiger Spanien schied mit nur zwei Punkten überraschend aus.
Gegen die Belgier darf auf die Treffsicherheit der Mülheimer gehofft werden. Matania erzielte bereits seinen vierten Turniertreffer, ist damit neben Jonas Swiatek erfolgreichster deutscher Goalgetter. Auch Moritz Polk traf bereits zum zweiten Mal.
Die U21 EM ist in vollem Gange. Heute geht es gegen Polen um den Halbfinaleinzug. Bilder von der EM gibt es beim YouTube-Kanal der EM. Hier sind die direkten Links zu den deutschen Spielen:
Die Planungen für die Vorbereitungen auf die kommende Feldsaison sind abgeschlossen. Insgesamt sieben, zum Teil hochkarätige, Testspiele absolvieren die Uhlen vor dem ersten Bundesliga-Spieltag, der am 11. September mit dem Heimduell gegen Harvestehude über die Bühne geht.
Highlight dürfte die Heimpartie am 22. August im Waldstadion gegen Oranje Zwart Eindhoven sein. Die Niederländer qualifizierten sich durch Rang drei für die EHL. Auch das Auswärtsspiel unter Flutlicht in Rotterdam, in einem der schönsten Stadien Europas, wird ein Schmankerl für die Uhlen.
Den Auftakt macht am 14. August der Gladbacher HTC mit seinem Gastspiel im Waldstadion. Nach nur anderthalb Trainingswochen wird dann bereits der erste Test absolviert. Einen Tag später kommt Erstligist Rüsselsheimer RK ins Ruhrgebiet.
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Tag |
Datum |
Anstoß |
Gegner |
Ort |
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Sa |
14.8. |
16.00 |
Gladbacher HTC |
Waldstadion |
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So |
15.8. |
13.00 |
Rüsselsheimer RK |
Waldstadion |
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Sa |
21.8. |
14.45 |
Nijmegen MHC |
Nijmegen |
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So |
22.8. |
14.00 |
Oranje Z. Eindhoven |
Waldstadion |
|
Fr |
27.8. |
20.00 |
HC Rotterdam |
Rotterdam |
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Sa |
28.8. |
17.00 |
Push Hockey Club |
Breda |
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Di |
7.9. |
20.30 |
Tilburg MHC |
Tilburg |
Eine überraschende 3:4-Pleite kassierte die deutsche U21 - mit den Mülheimern Felix Meyer, Tobias Matania, Jan Fleckhaus und Moritz Polk - bei der EM in Polen gegen die Niederlande. Nun muss am Mittwoch ein Sieg gegen Gastgeber Polen her, um das Halbfinale noch zu erreichen. Gegen die "schlechtesten Holländer aller Zeiten" (O-Ton Kapitän Cartsburg vor der EM) lagen die Deutschen nie in Front, machten aber 15 Minuten vor dem Ende sogar das 3:3. Doch kurz vor Schluss trafen die Holländer zum Sieg.
Dank eines lupenreinen Hattricks von Tobias Matania gelang der U21 bei der Europameisterschaft in Polen der erhoffte Auftaktsieg. Gegen die zweitklassigen Russen siegten die deutschen Junioren 8:5 (2:3). Zur Halbzeit lag der Topfavorit gegen den krassen Außenseiter völlig überraschend zurück. Doch nach dem Seitenwechsel brachte Matania die Deutschen mit drei Treffern in Serie auf die Siegerstraße. Mit Moritz Polk konnte sich ein weiterer Uhlenhorster Bundesliga-Spieler in die Torschützenliste eintragen. Auch Jan Fleckhaus (der zwei Treffer vorbereitete) und Felix Meyer, zwei weitere Uhlen, waren in Polen im Einsatz. Das nächste Match steigt am Dienstag gegen die Niederlande. Das letzte Gruppenspiel geht am Mittwoch gegen die Gastgeber über die Bühne.
Zur EM-Homepage mit Live-Ticker (die Seite baut sich recht langsam auf!) geht es hier.
Klar: Wer 2009 aus Malaysia und Singapur als Weltmeister nach Deutschland zurückkehrt und in diesem Jahr bis auf eine Niederlage in einem Match gegen die Niederlande ungeschlagen ist, zählt bei der EM zwangsläufig zu den Topfavoriten. Jan Fleckhaus und Tobias Matania wollen nach dem Titelgewinn bei der WM noch eine weitere Goldmedaille im östlichen Nachbarland erobern. Ganz besonders motiviert ist Felix Meyer, der im vergangenen Jahr nicht nach Asien mitfliegen konnte, weil er sich zuvor einen Muskelabriss an der Hüfte zugezogen hatte. Das Uhlen-Quartett vervollständigt Moritz Polk.
Polk ist 20 Jahre alt und wird bei der U21-EM als Verteidiger auflaufen. Im vergangenen Jahr wechselte er vom Limburger HC nach Mülheim. Gemeinsam mit Jan Fleckhaus und Felix Meyer zählte Moritz Polk 2007 zum deutschen U18-Europameisterteam.
Fleckhaus begann seine internationale Karriere in der U18-Auswahl und spielt seit 2007 für das Herren-Bundesligateam des HTCU. Der mittlerweile 19-jährige Stürmer ging als A-Knabe den Weg vom HC Essen nach Mülheim.
Felix Meyer ist 20 Jahre alt und wird in Siemanowice voraussichtlich überwiegend im Mittelfeld eingesetzt werden. Der Europameister von 2007 spielt auch seit 2007 in der ersten Mannschaft des HTCU. Meyer ist ein waschechter Uhlenhorster, nahm er doch schon im zarten Alter von vier Jahren den Hockeyschläger im Waldstadion in die Hand.
Tobias Matania, der wie Jan Fleckhaus den WM-Titel 2009 eroberte, gehört ebenfalls seit drei Jahren zum Mülheimer Bundesliga-Aufgebot. Der 19-Jährige stammt aus der Jugend des Oberhausener THC und hat im vergangenen Winter bereits erste A-Kader-Einsätze bei der Herren-Europameisterschaft in der Halle gehabt. Die EM endete mit dem Erreichen des fünften Platzes.
Nach einer langen Vorbereitungsphasen mit mehreren Lehrgängen, Länderspielen und Turnieren kommt die „Mission Gold“ nun so richtig auf Touren. Am Donnerstagmorgen fliegen die Uhlenhorster von Düsseldorf nach Frankfurt, um sich dort mit den Nationalteamkollegen zu treffen und nach Kattowitz weiter zu fliegen. Von Kattowitz aus geht es etwa 30 Kilometer im Bus zum Turnierort Siemanowice. Untergebracht ist das von Bundestrainer Jamilon Mülders angeführte Team in einem Hotel, das nur einen Steinwurf vom Hockeystadion entfernt liegt. „Die Bedingungen sind ideal. Der Kunstrasenplatz ist in einem sehr guten Zustand“, sagt Jan Fleckhaus. Beim Challenge-Cup-Turnier im Mai waren die deutschen Hockeytalente schon einmal in Siemanowice zu Gast. Das Vier-Nationen-Turnier endete mit einem deutschen Triumph. Dieser soll nun wiederholt werden. O-Ton Felix Meyer: „Dafür fahren wir dahin!“
Quelle: WAZ Mülheim - derwesten.de
Der Spielplan der kommenden Saison ist nun herausgegeben worden. Hier sind alle Spiele des HTC Uhlenhorst in der Übersicht. Die Anstoßzeiten sind noch vorläufig und daher ohne Gewähr.
Zum Auftakt gastiert der Harvestehuder THC im Waldstadion. Die Hamburger wurden Zweitliga-Meister in der Nordgruppe. In dieser Saison haben die Uhlen wieder ein Heimspiel mehr. Es wird nach demselben System wie in den vergangenen drei Jahren gespielt. Nach einer einfachen Hinrude (der HTCU spielt nur einmal gegen jeden Bundesliga-Kontrahenten - dabei fünfmal auswärts), ziehen die besten acht Teams in die Play-Offs ein, die dort den Deutschen Meister und die EHL-Teilnehmer ausspielen. Die letzten vier Teams müssen in die Abstiegsrunde. Neben Harvestehude ist der TC BW Berlin in die 1. Liga aufgestiegen. Rheydt und Frankenthal sind abgestiegen.
| Tag | Datum | Anstoß | Begegnung |
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Sa |
11.9. |
16.00 |
HTCU - Harvestehuder THC |
| Sa | 18.9. | 16.00 | Mannheimer HC - HTCU |
| Sa | 25.9. | 17.00 | HTCU - Nürnberger HTC |
| Sa | 2.10. | 16.00 | HTCU - Rüsselsheimer RK |
| So | 3.10. | 14.00 | HTCU - UHC Hamburg |
| Sa | 9.10. | 17.00 | Alster Hamburg - HTCU |
| Fr | 15.10. | 20.00 | Crefelder HTC - HTCU |
| Winterpause - Hallensaison | |||
| Sa | 2.4. | 16.00 | HTCU - RW Köln |
| Sa | 9.4. |
16.00 |
TC BW Berlin - HTCU |
| Sa | 16.4. | 16.00 | HTCU - Berliner HC |
| Sa | 30.4. | 15.00 | Düsseldorfer HC - HTCU |
Die Saison ist vorbei, doch wer die Sommerpause mit den Bildern des Jahreshöhepunktes überbrücken will, kann das nun tun.
Hockeyvideo.de hat die komplette Endrunde gefilmt. Hier gibt es neben dem DM-Finale zwischen RW Köln und dem UHC Hamburg auch die Duelle des HTCU gegen Berlin (2:1) und Mannheim (1:2) im EHL-Entscheidungsspiel. Neben Highlights gibt es hier auch Interviews und viele weitere Matches der zurückligenden Bundesliga-Saison.
Zur Endrunden-Seite von hockeyvideo.de geht es hier.
Riesenerfolg für den Uhlenhorster Defensiv-Spieler Benedikt Fürk. Nach zuletzt starken Leistungen wurde er für die Champions Trophy 2010 in Mönchengladbach nominiert. Das Turnier startet am Samstag, dem 31. Juli mit der Partie gegen England. Das Finale geht am 8. August über die Bühne. Weitere Gegner bei dem wichtigsten Hockeyturnier des Jahres - nach der Weltmeisterschaft - sind Australien, Neuseeland, Niederlande und Spanien. In Mönchengladbach treffen sich somit die sechs besten Teams der Welt. Nach der WM 2006 ist es das zweite große Event, das im Warsteiner Hockeypark stattfinden wird. Ein Grund mehr für alle Mülheimer Hockeyfans, regelmäßig dorthin zu reisen, dass "Bene" nun mit von der Partie ist.
Jan Philipp Rabente muss wegen einer Muskelverletzung weiterhin pausieren und legt seinen Fokus in diesem Sommer ohnehin aufs Studium.
Geburtstag (eigener, und fremde sowieso), designierter Hochzeitstag, all das kann Bene Fürk in Zukunft vergessen. Nur ein Datum muss sich der Uhlenhorster im Kalender rot anstreichen: Den 12. Juli! Gestern schoss "Fürki" sein erstes Tor seiner jungen Karriere für die deutsche A-Nationalmannschaft. Zum Auftakt des Vier-Nationenturniers in Nottingham gab es einen 3:1-Sieg gegen Neuseeland. Bene Fürk, der im Nationalteam im Mittelfeld zum Einsatz kommt, erzielte in der 42. Minute per argentinischer Rückhand (das hatte sich ja seit Wochen angekündigt) die 1:0-Führung. Florian Fuchs und Christoph Menke waren die weiteren Torschützen.
Am Mittwoch steigt Match Nummer zwei gegen Großbritannien, Freitag warten die Japaner. Am Samstag steht das Finale auf dem Programm.
Das Turnier ist die Generalprobe für die Champions Trophy im August in Mönchengladbach.
HERREN INTEAM Der Meister der Herzen hat nun doch seinen Titel. Ole Keusgen ist Weltmeister - zumindest im Tippspiel der HTCU-Herren. Der Gelsenkirchener sicherte sich den Pott und holte beim Fußball-WM-Orakel die meisten Punkte.
Er verwies die Mitspieler Rabente und Fleckhaus souverän und mit großem Abstand auf die Ränge. Wobei gemunkelt wird, dass es Rabente nur durch den Spielleiter-Vorteil aufs Treppchen geschafft hat. Gasttipper, wie der Präsident oder der argentinisch-stämmige Betreuer, erlebten nach Traumstart einen jähen Absturz ins triste Mittelfeld.
Der letzte Tag beim Jugendvergleich zwischen Deutschland und England war auch aus Mülheimer Sicht erfolgreich. Die U18 gewann 4:1. Dabei erzielte Christopher Rühr (Bild) nach Alleingang per argentinischer Rückhand die Führung für Deutschland, der letzte Treffer wurde per Rebound nach Rührs Pfostenschuss erzielt. Niklas Rieger leitete per Rechtskurve einen weiteren Treffer vor. Julian Stempher ging, anders als am Vortag, leer aus, zeigte jedoch eine gute Leistung.
Die U16 mit Lukas Windfeder gewann diesmal knapp mit 2:1. Der 15-Jährige absolvierte eine starke Serie.
Bei den Länderspielen der U18 und U16 waren in Krefeld heute wieder vier Uhlenhorster Talente aktiv. Bei hochsommerlichen Tropen-Temperaturen stach Julian Stempher dank seines Treffers zum 2:2-Endstand bei der U18 heraus.
Lange taten sich die Deutschen gegen die englische Raumdeckung schwer und hatten im ersten Durchgang kaum eine Torchance. Zwei Konter führten zum 0:2-Pausenrückstand. Nach dem Seitenwechsel drehten die Deutschen auf, verdienten sich das Remis, obwohl noch ein von Christopher Rühr herausgeholter Siebenmeter verschossen wurde (der Berliner Gomoll schoss über den Kasten). Niklas Rieger und Christopher Rühr trafen zwar nicht, zeigten aber gute Leistungen.
Die U16 mit Lukas Windfeder fuhr einen 6:1-Erfolg ein. Lukas Windfeder zeigte dabei eine starke Leistung und gehörte zu den stärksten Akteuren auf dem Platz. Bei knapp 40 Grad war die deutsche Leistung im ersten Durchgang viel Stückwerk, nach der Pause spielte das junge Team besser. Windfeder kam wie gewohnt in der Abwehr zum Einsatz. Das 6:1 bereitete er mit einem herrlichen Solo vor.
Am Sonntag finden die letzten Spiele der Serie statt. Die U16 spielt um 10 Uhr, die U18 beginnt um 11.30 Uhr.
Das war ein großer Tag für die Uhlenhorster Nachwuchsspieler, die am Donnerstag im Deutschland-Dress aktiv waren. Bei der U21 war einmal mehr Tobias Matania als Torschütze erfolgreich, Highlight war jedoch das 3:0 der U18 in Krefeld, bei dem Christopher Rühr alle drei Tore schoss. Insgesamt acht „Uhlenhorster Jungs“ waren für die verschiedenen Teams des DHB aktiv.
Die U21 zeigte bei der Generalprobe zur EM Höhen und Tiefen. Gegen den polnischen A-Kader gab es ein 3:3. Zwischenzeitlich hatte Tobias Matania den Treffer schon zum 3:1 erzielt. Bereits am Vortag hatte „Pedro“ getroffen. Mit zur EM fahren neben Matania auch noch Jan Fleckhaus, Moritz Polk und Felix Meyer. Das U21-Championat findet Ende des Monats in Polen statt.
U18: Sein zwölftes Jugendländerspiel wird Christopher Rühr so schnell nicht vergessen. Beim 3:0-Sieg gegen England schoss er alle drei Treffer. Die 1:0-Führung leitete er mit einem herrlichen Solo über links ein, wurde mit einem Stockfoul gestoppt, doch während der Lupfer von der Grundlinie in den Winkel segelte, pfiff der Schiedsrichter Siebenmeter. Gegen die Regel, dass der Gefoulte nicht selbst antreten darf, verwandelte Rühr eiskalt zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel war „Chrissi“ per Rebound zur Stelle. Das letzte Tor des Tages fiel durch einen Konter. Nach Pass von rechts nahm Chrissi Rühr den Ball schnell einige Meter mit und schlug dann trocken ins kurze Eck. Niklas Rieger zeigte bei dieser Partie in der Verteidigung eine starke Partie, Julian Stempher wirbelte im Sturm.
In der U16 war Lukas Windfeder aktiv. Einmal mehr fuhr das Team einen Kantersieg ein. 8:0 wurden die Engländer besiegt. Windfeder überzeugte mit souveräner und fehlerfreier Leistung in der Defensive, zwei Treffer leitete er ein.
Am Samstag (17 und 19 Uhr) und Sonntag (10.00 und 11.30 Uhr) finden die nächsten Duelle statt.
Benedikt Fürk feierte den Turniersieg in Hamburg (Foto: Steinbrink).
Sein erfolgreiches Turnier-Debüt im A-Kader feierte Benedikt Fürk am Wochenende in Hamburg. Die Deutschen gewannen mit Fürk gegen Japan und Indien (jeweils 5:3). Der Mülheimer spielte dabei im Mittelfeld und machte es gute Figur. Zum Abschluss gab es noch einen Sieg gegen das verjüngte Team der Niederlande, womit der Gesamtsieg feststand. Vor der Champions Trophy im August in Mönchengladbach steht noch ein Vier-Nationen-Turnier in Nottingham auf dem Programm.
Die U21 mit den vier EM-Teilnehmer Tobias Matania, Moritz Polk, Jan Fleckhaus und Felix Meyer tritt ab morgen zu Länderspielen in Großbeeren gegen den A-Kader Polens an.
Mit der U18 waren Niklas Rieger und Julian Stempher in Köthen gegen Polen aktiv. Ein Sieg und zwei Unentschieden gab es gegen die U21 des Nachbarlandes im Rahmen des Deutsch Polnischen Jugendwerkes. Niklas Rieger gelang im letzten Match sogar ein Treffer.
Vom kommenden Donnerstag an spielt die U18 in Krefeld gegen England. Hier sind Christopher Rühr, Niklas Rieger und Julian Stempher nominiert. Zeitgleich spielt auch die U16, hier ist Lukas Windfeder am Start.
Moritz Polk ist einer von vier Uhlen im EM-Kader.
Ein großer Erfolg für den HTC Uhlenhorst und insbesondere für die vier Spieler aus dem Herren-Kader: Mit Moritz Polk, Felix Meyer, Tobias Matania und Jan Fleckhaus haben alle vier Kandidaten ein Ticket zur Europameisterschaft der Junioren ergattert. Das Turnier findet Ende Juli in Polen statt. Während Matania und Fleckhaus im vergangenen Jahr Weltmeister in Malaysia wurden, ist es für Meyer und Polk das erste große Turnier auf U21-Ebene. Schon bei der letzten EM in San Sebastian hatten viel Mülheimer den Sprung in den Kader geschafft. Thilo Stralkowski, Jan Philipp Rabente, Bene Fürk und Tobias Franzke gewannen 2008 Bronze. Diesmal sind die Deutschen Favorit.
Am vergangenen Wochenende hatte die U21 den entscheidenden Lehrgang in Hamburg durchgeführt. Bei Testspielen gab es zwei Siege und eine Niederlage gegen die Niederlande.
Die U16 deklassierte die Holländer in Rotterdam am Samstag einmal mehr. Beim 7:0 erzielte Lukas Windfeder mit seinem dritten Länderspieltor das zwischenzeitliche 2:0.
Doch auch jetzt gibt es noch keinen Urlaub. Die U21 trifft sich im Juli zu Testspielen gegen den polnischen A-Kader. Die U18 hat im Juli Länderspiele gegen England und Holland - mit dabei sind Christopher Rühr und Niklas Rieger. Beim Deutsch-Polnischen Jugendwerk, was am Mittwoch beginnt, sind Julian Stempher und Niklas Rieger nominiert.
Lukas Windfeder tritt mit der U16 in Krefeld gegen England an.
Jubel mit Joe: Thilo Stralkowski freut sich über Johannes Schmitz' Eckentreffer gegen Berlin (Foto: C. Windfeder).
Die beste Saison der „neuen Uhlenhorster Generation“ wurde nicht mit dem Ticket nach Europa belohnt. Nach dem 2:1-Sieg am Samstag gegen den Berliner HC fehlten Glück und Kaltschnäuzigkeit in der Offensive, um auch den Mannheimer HC zu besiegen. Der MHC traf kurz vor Schluss zum 2:1 und zog damit in die EHL ein.
Die Mannheimer dominierten die Partie nur in den ersten 15 Minuten, gingen auch in Führung, doch danach übernahmen die Uhlen das Kommando. Thilo Stralkowski sorgte noch vor der Pause für den Ausgleich, doch weitere sechs Ecken und zahlreiche Chancen blieben ungenutzt, obwohl die Mülheimer die Partie klar bestimmten. Ein Konter zwei Minuten vor dem Ende stellte das Match auf den Kopf – 1:2 durch Bernatek. Doch tatsächlich holte der HTCU 60 Sekunden vor dem Ende noch eine Ecke heraus, doch hier parierte der Mannheimer Keeper bravourös.
Am Vortag wurde der Berliner HC 2:1 besiegt. Kurz vor der Pause brachte Johannes Schmitz die Mülheimer per Strafecke in Führung. Martin Häner, ebenfalls per Ecke, erzielte das 1:1, bevor Tim Leusmann mit herrlichem Solo den Siegtreffer erzielte.
HTCU-Trainer André Henning:
„Wir haben jetzt innerhalb einer Woche zwei extrem bittere Niederlagen einstecken müssen. Zunächst im Halbfinale gegen Köln im Penalty-Schießen, nun diese sehr unglückliche Pleite gegen Mannheim. Aber die Saison wird für mich durch einen mehr oder weniger verschossenen Penalty oder eine mehr oder weniger erzielte Ecke insgesamt nicht besser oder schlechter. Ich sehe eine unheimliche Entwicklung einer jungen Mannschaft, die insbesondere taktisch Riesen-Schritte in den vergangenen Wochen gemacht hat und auch viel mentale Stärke aus der Hallensaison mitgenommen hat. Wir haben uns hier absolut in die deutsche Spitzengruppe gedrängelt. Es fehlen nur Nuancen. Auch wenn ich den Faktor Glück ungern gelten lasse, diesmal fehlte das berühmte Quäntchen Glück einfach. Natürlich ist die Mannschaft jetzt erst einmal am Boden. Aber wir sind im Laufe der Saison schon oft wieder aufgestanden – in der kommenden Spielzeit werden wir auch wieder da sein. Das Team hat uns allen viel Spaß gemacht; die Kurve werden wir in den nächsten Jahren weiter nach oben treiben.“
Gut im Griff hatte die Defensive RWK-Stürmer Christopher Zeller, hier mit Jan Gehlen (Foto: Steinbrink).
Ein auf und ab der Gefühle durchlebte der HTC Uhlenhorst im entscheidenden und dramatischen DM-Halbfinalspiel bei Rot-Weiß Köln, das die Uhlen im Penalty-Schießen verloren. Einen 0:3-Rückstand zur Pause holten die Mülheimer dabei noch auf, spielten eine fantastische zweite Halbzeit, mussten aber dennoch den Domstädtern den Vortritt ins Endspiel lassen – 6:7 (4:4, 0:3). Der HTCU spielt nun am kommenden Wochenende bei der DM-Endrunde in Düsseldorf gegen den Berliner HC (Samstag, 17 Uhr). Der Sieger dieser Partie steht im Spiel um Platz drei um die Deutsche Meisterschaft. Dort wartet am Sonntag (11.30 Uhr) der Sieger des Duells zwischen dem Mannheimer HC und dem Club an der Alster.
Zum Spiel: Eine frühe Kurze Ecke brachte die Kölner durch Christopher Zeller in Führung, danach entwickelte sich eine offene Partie, in der die Kölner agiler und kaltschnäuziger wirkten. Fabian Bauwens-Adenauer sorgte nach Vorarbeit des starken Tibor Weißenborn fürs 2:0. Danach verpassten die Gäste mehrfach für den Anschlusstreffer zu sorgen. Leusmann per Siebenmeter oder Stralkowski per Ecke hatten den ersten Mülheimer Treffer auf dem Schläger. Christopher Zeller machte es besser – sein Siebenmeter führte zum 3:0 für Köln und zur Halbzeit schien die Messe gelesen.
Die Mülheimer kamen wie verwandelt aus der Kabine. Johannes Schmitz gelang das erhoffte frühe Tor per Ecke, Stralkowski legte per Siebenmeter nach – nur noch 3:2. Doch selbst ein erneuter Treffer per Konter durch Hauke ließ die Uhlen, die eine große Charakterleistung zeigten, nicht verzweifeln. Sie kämpften weiter, angetrieben von hunderten Fans aus der Ruhrstadt, die das Match zu einem Heimspiel machten. Im zweiten Durchgang war der HTCU klar überlegen und machte durchweg das Spiel. Und tatsächlich drehte sich das Ergebnis noch. Rabente und Matania mit einem herrlichen Konter-Lupfer schossen das 4:4 heraus. Weitere Top-Chancen parierte ein Max Winhold ein Weltklasse-Form. Penalty-Schießen.
Hier trafen die ersten beiden Schützen beider Teams (Stralkowski und Rabente für Mülheim), dann lief Bene Fürk an, Keeper Weinhold ging zum Ball und schoss diesen (wohl absichtlich) über die Torauslinie. Hier hätte es wohl Straftor geben müssen, doch Schiedsrichter Tröllsch wertete das anders, was durchaus für Unmut im Mülheimer Lager sorgte. Doch auch Weißenborn verschoss anschließend, so dass der vierte Durchgang entscheiden musste. Hier legte Axer für Köln vor, Keusgen hatte kein Glück.
HTCU-Trainer André Henning: „Es ist natürlich bitter, dass einer der besten Schiedsrichter in Deutschland so eine krasse Fehlentscheidung zu unseren Ungunsten trifft. Ich kann mir diese Entscheidung nicht erklären, außer dass da einfach der Mut fehlt, so eine Entscheidung auch mal gegen den großen Favoriten zu treffen. Wir machen die Niederlage aber beim besten Willen nicht am Schiedsrichter fest. Knackpunkt ist die erste Halbzeit, in der die Kölner den Sieg mehr wollten, gnadenloser waren. Hier haben sie sich die Endspielteilnahme verdient, hier haben sie ihr bestes Hockey gespielt. Es zeichnet diese Kölner Mannschaft aus, ihre starken Augenblicke mit viel Ertrag zu krönen, das macht eine Spitzenmannschaft aus, von daher geht auch mein Glückwunsch Richtung Rot-Weiss. Trotzdem hatten wir unsere Chancen, die wir nicht kaltschnäuzig genug nutzen. So eine Halbzeit darf eben 1:2 aber nicht 0:3 ausgehen. Dennoch, dass wir in dieses Match wiederkommen, in Köln, beim Deutschen Meister, gegen acht Olympiasieger, bei 0:3-Rückstand, beeindruckt mich unheimlich. Mein Team hat großen Charakter, kämpferische, aber vor allem auch spielerische Klasse bewiesen. Wir spielen die Kölner hier eine Halbzeit lang an die Wand, gewinnen die zweite Halbzeit 4:1. Die Entwicklung 2010 ist wirklich überragend. In den vier absolvierten Spielen dieser Halbfinalserie hat Köln uns nur einmal nach regulärer Spielzeit schlagen können. Das spricht für unsere Qualität. Jetzt müssen die Jungs nur schnell wieder aufstehen und sich selbst für die großartige Saison belohnen.“
Benni Hinte (re.) erzielte mit einem Traumtor den 2:2-Ausgleich kurz vor Schluss (Foto: D. Matania).
Ein heißes Wochenende hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Es wurden zwei Hockeytage der siedendheißen Art. Mit einem fulminanten Happyend für den HTC Uhlenhorst, der weiterhin vom Finaleinzug träumen darf.
„Abhaken und all das ganz schnell aus den Köpfen kriegen“, hatte der Uhlenhorster Kapitän Jan Philipp Rabente noch in Köln die Richtung vorgegeben. Viel Zeit blieb ihnen nicht bis zum Rückspiel am Sonntag im heimischen Waldstadion. Aber die „Uhlen“ nutzten die Zeit, schüttelten sich einmal durch und richteten sich neu aus. Komplett runderneuert betraten die Mülheimer den Rasen. Die Körpersprache sah von Beginn an ganz anders aus, obwohl diesmal Eckenspezialist Thilo Stralkowski (nach Magen-Darm-Infekt) und damit einer der wenigen Leitwölfe ganz fehlte und in der zweiten Halbzeit zu den lange leidenden Zuschauern gehörte. Nach der Bekanntgabe des erfolgreichen Protestes waren es dank Mund-zu-Mund-Propaganda immerhin 750.
Die Kölner, die doch eigentlich den Sack zumachen wollten, spürten ganz schnell, dass hier keine Rede von einem Selbstläufer sein konnte. Dies in einer Partie, die zunächst von kurzen Ecken hüben wie drüben geprägt war. Hüben wie drüben fehlte indes die Feinjustierung. Die erste Topchance aus dem Spiel heraus besaßen die Gastgeber (22.). Rabente hatte im Mittelfeld höllisch gut aufgepasst, ein blitzgescheiter Steilpass zum unbekümmert aufspielenden Christopher Rühr - dann zeigte Nationaltorhüter Max Weinhold seine Klasse.
In der 29. Minute war aber die längst fällige HTCU-Führung perfekt, als Philip Meyer eben diesen Weinhold kurz und trocken überwand. Doch wie schon im ersten Spiel in Mülheim kam die Kölner Antwort postwendend. Nationalspieler Christopher Zeller bewies sich einmal mehr als längst geadelter Eckenspezialist (32.). Überhaupt waren es die Ecken, auf die der enttäuschende Meister setzte. So auch in der 45. Minute, als wiederum Zeller wuchtig zulangte. HTCU-Manager Horst Stralkowski konnte es nicht fassen: „Wir machen das Spiel und Zeller macht die Ecken!“
In der Tat, die „Uhlen“ drückten, drängten und legten all ihre Leidenschaft frei. „Aushilfskraft“ Benjamin Hinte schoss vorbei (47.), Johannes Schmitz nutzte bei einer weiteren Ecke nicht seine freie Schussbahn (50.), bei der zweiten von drei Ecken hintereinander traf Ole Keusgen nur die Latte (54.). Und als Rabente bei seinem Siebenmeter an Weinhold scheiterte (62.), schien das Maß voll zu sein.
Doch die Mülheimer, beseelt wie selten zuvor, steckten nach diesem ganzen Ungemach den Kopf nicht in den Sand. Noch blieben einige Minuten, aber noch blieb es bei dieser haarsträubenden Abschlussschwäche. Wieder war es Schmitz, der bei der nächsten kurzen Ecke ohne Fortune blieb.
Die „Aushilfskraft“ stieg schließlich zum Retter auf. Hinte zog einfach ab, die Kugel rauschte nur so in die Maschen. Freie Bahn ins Penaltyschießen und dort Weg frei ins dritte und entscheidende Spiel. Am kommenden Samstag (16 Uhr) sieht man sich in Köln wieder.
Quelle: derwesten.de - Von Gerd Böttner
Jubel nach dem letzten Penalty (Foto: D. Matania).
Die "neue Uhlenhorster Generation" hat ein kleines Ausrufezeichen gesetzt. Im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft hatten sie Top-Favorit und Titelverteidiger Rot-Weiss Köln vor 1.500 Zuschauern im Waldstadion am Rande einer Niederlage. Doch die Gäste setzten sich mit 5:4 (2:2, 0:0) im Penalty-Schießen durch und führen in der Best-of-Three Serie nun mit 1:0. Am kommenden Wochenende finden die verbleibenden Spiele in Köln statt.
Lange hatte es nach der Sensation gerochen. Die Uhlen führten 10 Minuten vor Schluss noch mit 2:0. Thilo Stralkowski hatte zweimal getroffen. Die Mülheimer Deckung stand glänzend, ließ nur ganz wenig zu. Auf der anderen Seite hätten sogar noch mehr Treffer fallen können. Kölns Keeper Max Weinhold, einer von acht Olympiasiegern im Kader der Gäste, parierte mehrfach glänzend. Einmal rettete der Pfosten bei einer Stralkowski-Ecke. Bitter für den HTCU: Zwei Treffer wurden von den Schiedsrichtern nicht anerkannt.
So konnten sich die Kölner in der Schlussphase gegen die drohende Niederlage aufstämmen und sich ins Penalty-Schießen retten, wo sie das glücklichere Ende für sich hatten.
HTCU-Trainer André Henning: "Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie zu den Top-Teams in Deutschland gehört. Wir waren hier lange Zeit die bessere Mannschaft. Taktisch haben die Jungs die Vorgaben nahezu perfekt umgesetzt und eine fantastische Defensiv-Arbeit geleistet. Wir haben Werbung für uns und für Hockey in Mülheim gemacht, haben Leidenschaft und spielerische Klasse bewiesen. Das war ein großartiger Auftritt, der allen zeigt, dass wir in die richtige Richtung gehen. Unser Weg geht weiter, wir werden auch in der Serie gegen Köln nicht aufgeben. Es bleibt dabei, dass wir zwei Spiele gewinnen müssen. Das gehen wir dann am kommenden Wochenende in Köln an."
Die Halbfinalserie wird nun in Köln fortgesetzt. Anstoß ist am Samstag um 17 Uhr, das Entscheidungsspiel steigt Sonntag um 14 Uhr.
Die I. Herren bedanken sich bei allen Fans für die großartige Unterstützung! Wir hoffen Euch alle am Samstag in Köln wiederzusehen.
Tim Welsch hielt drei Penalties und glänzte im Spiel mit mehreren Paraden. Der Keeper war der Matchwinner.
Holt die Geschichtsbücher aus dem Regal! Zum ersten Mal seit 1997, seit 13 Jahren, sind die Herren des HTC Uhlenhorst im Halbfinale um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft. Spannender hätten es die Uhlen auf dem Weg dahin nicht machen können. Nach einem Gegentreffer in letzter Sekunde ging es gegen den Crefelder HTC ins Penalty-Schießen. Hier avancierten die überragenden Tim Welsch und Ole Keusgen sowie Benedikt Fürk als finaler Schütze zu den Matchwinnern. Im Semifinale wartet nun Rot-Weiss Köln.
Es war kein großes Hockey, aber ein wahrer Thriller, der den 800 zahlenden Zuschauern im Waldstadion geboten wurde. Johannes Schmitz sorgte mit einem einarmigen Kunstschuss im ersten Durchgang für die Mülheimer Führung (22.). Nach dem Seitenwechsel hatten Philip Meyer, Jan Philipp Rabente und zweimal Thilo Stralkowski die Vorentscheidung beinahe auf dem Schläger, doch das 2:0 wollte nicht fallen. Es wäre zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen, doch mit zunehmender Spieldauer kippte die Partie, die die Uhlen bis dahin im Griff hatten. Uhlen-Keeper Tim Welsch – man of the match – parierte mehrfach bravourös. Doch bei der Schlussecke in der 70. Minute war selbst Welsch überwindbar. So ging es ins Penaltyschießen.
Die ersten beiden Schützen beider Teams trafen nicht. Auf Mülheimer Seite verfehlten Rabente und Stralkowski, beide erstmalig in ihrer Karriere! Doch auch Deecke und Wüterich hatten gegen Tim Welsch keine Chance. Dann war Alan Butt erfolgreich und brachte den CHTC in Front. Ole Keusgen, der in der Partie mit einer makellosen Zweikampfquote glänzte, musste nun treffen, blieb ganz cool und markierte den Ausgleich. Nach den drei ersten Schützen war für Mülheim Benedikt Fürk dran, der unbekümmert und lässig einnetzte. Der letzte Krefelder Schütze, Felix Klein, konnte Tim Welsch nicht überwinden, der damit drei von vier Penalties parierte. Wahnsinn! 800 Fans im Waldstadion waren aus dem Häuschen und bejubelten die Mülheimer Youngster.
Der HTCU feierte damit den größten Triumph der „neuen Uhlenhorster Generation“. Es war der größte Feldhockey-Erfolg des Clubs seit 13 Jahren!
Das Halbfinale wird erneut im Modus Best of Three ausgetragen. Das erste Duell steigt im Waldstadion, voraussichtlich am 29. Mai um 16 Uhr. Das Rückspiel (5. Juni) und das mögliche dritte Entscheidungsspiel (6. Juni) gehen eine Woche später in Köln über die Bühne. RWK hatte sich mit 1:0 und 6:3 gegen den Mannheimer HC durchgesetzt.
HTCU-Herren: Tim Welsch, Jan Gehlen, Benedikt Fürk, Ole Keusgen, Daniel Kamphaus, Moritz Polk, Felix Meyer, Philip Meyer, Tim Leusmann, Jannik Otto, Jan Philipp Rabente, Tobias Matania, Johannes Schmitz, Thilo Stralkowski, Christopher Rühr, Jan Fleckhaus.
Tore: 1:0 Schmitz (22.), 1:1 Fröschle (70.).
Penalty: Deecke (CHTC) verschießt, Stralkowski (HTCU) verschießt, Wüterich (CHTC) verschießt, Rabente (HTCU) verschießt, 1:2 A. Butt, 2:2 Keusgen, 3:2 Fürk, Klein (CHTC) verschießt.
War er wirklich Verteidiger? Benedikt Fürk (rechts) glänzte mit einigen spektakulären Ausflügen. Hier lässt er Linus Butt links liegen (Foto: D. Matania).
Moritz Polk (r.) zeigte eine starke Leistung und bereitete zwei Treffer vor (Foto: D. Matania).
Schritt eins ist gemacht. Die Herren des HTC Uhlenhorst sind im Play-Off Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft in Führung gegangen. Ein umkämpftes und spannendes Match beim Crefelder HTC gewannen die Uhlen mit 3:2 (2:2). Am Samstag (16 Uhr) können die Mülheimer damit am Uhlenhorst durch einen Sieg den Sprung ins Halbfinale schaffen. Sollte der CHTC dieses Duell gewinnen, steigt bereits am Sonntag (12 Uhr, erneut im Waldstadion) das Entscheidungsspiel.
Noch vor drei Wochen waren beide Teams in der Hauptrunde aufeinander getroffen, damals gehörte dem HTCU der Start, diesmal schien alles anders zu laufen. Der CHTC agierte aggressiv, die Mülheimer fanden zunächst kaum ins Spiel, blieben aber cool und wurden im Laufe der Partie von Minute zu Minute besser. Nach einer Viertelstunde war dann der Augenblick von Youngster Christopher Rühr gekommen: Nach Zuspiel von Thilo Stralkowski „zockte“ er mit einem feinen Vorhandzieher in den Kreis und zog mit der argentinischen Rückhand ab – 1:0. Mit 16 Jahren und weniger als 5 Monaten ist er damit sicher einer der jüngsten (Uhlenhorster) Bundesliga-Torschützen. Doch die Krefelder schlugen schnell zurück, per Doppelschlag und dank eines nicht zu haltenden Oskar Deecke stand es plötzlich 2:1 für die Seidenstädter. Doch Thilo Stralkowski sei Dank ging es mit einem Remis in die Pause. Er schnappte sich die Kugel und verteilte fleißig Kinokarten an die Krefelder Defensive. Sein Rückhandschuss war für Krefeld Keeper Sakowsky nicht zu halten – 2:2.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Mülheimer enorm. Sie standen sehr gut, hatten – anders als im ersten Durchgang – eine starkes individuelles Abwehrverhalten. So blieb der Treffer von Tobias Matania im Nachfassen der einzige im zweiten Abschnitt.
„Die Mannschaft hat sich nach dem schwachen Start richtig in das Match gekämpft, ist ruhig und souverän geblieben. Vor allem in der Defensive haben wir in der zweiten Halbzeit sehr gut gestanden und daher nur eine Ecke kassiert. Das war ein wichtiger erster Schritt, aber wir bleiben Richtung Samstag fokussiert“, so Trainer André Henning.
Johannes Schmitz auf und davon. Es scheint als würde ihm der Nürnberger Abwehrspieler noch den berühmten Tritt in den Hintern verpassen. "Joe" steuerte zwei Treffer zum 6:3 über den NHTC dabei. Die Uhlen fiebern nun den Play-Offs entgegen. Zur Bildergalerie von Detlef Matania geht es mit Klick auf Bild.
Gut, wer sich bei diesen sommerlichen Temperaturen der zweiten Luft bedienen durfte. Feldhockey-Bundesligist HTC Uhnehorst tat es am letzten Spieltag und fertigte den Nürnberger HTC ziemlich schmerzfrei mit 6:3 (1:1). Im Play-Off-Viertelfinale heißt der Gegner Crefelder HTC.
Abtasten, womöglich nicht schon frühzeitig konditionell überdrehen (siehe besagte Temperaturen), so lautete das Motto in einer langen Phase der ersten Halbzeit vor 400 Zuaschauern zwischen gelösten Rheinländern und angespannten Franken. Das gab eben die Konstellation beim Showdown vor. Die erste Chance bot sich dem Mülheimer Jan Fleckhaus in der 17. Minute, zu diesem Zeitpunkt hatte der UHTC das Heft in der Hand. Kurz danach sorgten hüben wie drüben vom Schiedsrichtergespann nicht gegebene Treffer (jeweils nach kurzer Ecke) für leichte Unruhe auf den Trainerbänken. Als es schließlich regulär zuging, hatten die Gastgeber das Nachsehen. Bei Führung der Nürnberger durch Nationalspieler Christopher Wesley durfte der Gast auch davon profitierte, dass die „Uhlen" nach der Auszeit kollektiv nicht richtig auf dem Platz standen. Das änderte sich schnell. Zunächst vergab Felix Meyer frei vor der „Kiste" (28.), doch zwei Minute stimmte nach der kurzen Ecke beim ausgemachten Spezialisten Thilo Stralkowski die Justierung. Nach einer weiteren Ecke und einem weiteren Stralkowski-Hammer fischte Keeper Steffen König die Kugel aus dem Winkel (35.)
Mit der überfälligen Uhlen horster Führung dauerte es bis zur 40. Minute. Wiederum nach kurzer Ecke sorgte Johannes Schmitz für das 2:1. Und weil es in dieser Phase die Ecken förmlich hagelte, glich Maximilian Jordan im dritten Versuch (!) noch einmal für die Weitgereisten aus. Das war allerdings auch das ultimative Ende fränkischer Hockey-Herrlichkeit.
Gegen die zusehends nach Luft schnappenden Bayern stellte der UHTC mit dem langen Atem („Die Mannschaft ist halt topfit", so Trainer André Henning.) vehement und konsequent die Weichen auf Sieg: 3:2 (46.) Jan-Philipp Rabente, 4:2 (48.) wiederum Stralkowski, 5:2 (52.) Johannes Schmitz und 6:2 (57.) Ole Keusgen, der ganz kurz und ganz trocken.
Henning strahlte folglich mit der Sonne um die Wette: „In der zweiten Halbzeit haben wir das gespielt, was wir uns vorgestelt haben. Wir sind personell besser besetzt und konnten entsprechend kombinieren. Es ist schon klasse, wenn du so eine Bank und 16 gleich gute Jungs hat. Die Mannschaft weiß jetzt, welches Potenzial sie hat."
Im Viertelfinale treten die Uhlenhorster Tabellenvierter in zwei Wochen am Samstag oder Sonntag beim Nachbarn Crefelder HTC an. Am folgenden Samstag findet das Rückspiel am Uhlenhorstweg statt. Ein mögliches drittes Spiel würde einen Tag später wiederum auf Mülheimer Kunstrasen gespielt.
Auge für den Mitspieler: Jan Fleckhaus legt für Johannes Schmitz vor (Foto: Detlef Matania).
Dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit besiegte der HTC Uhlenhorst den Nürnberger HTC mit 6:3 (1:1). Damit holten die Uhlen den Crefelder HTC in der Tabelle noch ein und schließen die Bundesliga-Hauptrunde auf Platz vier ab. Im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft ist der Crefelder HTC der Gegner.
Das erste Match wird am 8. oder 9. Mai in Krefeld ausgetragen. Das Rückspiel steigt am 15. Mai im Waldstadion. Sollte ein Entscheidungsspiel notwendig sein, geht das einen Tag später, am 16. Mai, ebenfalls in Mülheim über die Bühne.
Die Tore gegen den NHTC erzielten: Thilo Stralkowski (2), Johannes Schmitz (2), Jan Philipp Rabente und Ole Keusgen.
Mit dem Erreichen der Play--Offs hat Feldhockey-Bundesligist HTC Uhlenhorst am Doppelwochenende das erste Saisonziel erreicht. Wegweisend war der 8:3 (3:1)-Kantersieg am Samstag im Waldstadion gegen den Rheydter SV.
Am Sonntag unterlag der HTC beim Nachbarn Crefelder HTC unglücklich mit 6:7 nach Penaltyschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 4:4(2:4) geheißen.
Das Match in Krefeld wird die Mülheimer noch länger in den Schwitzkasten nehmen. Trainer Andre Henning sprach mit Blick auf die erste Halbzeit unumwunden von einem „Drama“. Natürlich, denn zusätzlich zum 3:0-Blitzstart der Gäste durch Tore von Johannes Schmitz (9./kurze Ecke), Tobias Matania (17.) und Thilo Stralkowski (20.) boten sich wie den aus einem Guss spielenden „Uhlen“ weitere hochkarätige Chancen, von denen der exzellente Keeper Niklas Sarkowsky etliche vereitelte. „Wir haben richtig stark gespielt, das war ganz große Klasse, aber letztendlich war der Ertrag zu dünn. Dass wir von fünf kurzen Ecken nur eine reingemacht haben, unterstreicht das nur,“ so der Coach. „Wie auch immer, nach dem 4:1 per Siebenmeter in der 32. Minute durch Jan Philipp Rabente muss das Spiel entschieden sein.“ Butt hatte zuvor verkürzt (28.).
Als eine Art Knackpunkt bezeichnete Henning das 2:4 (34./Deecke). „Da haben wir uns kurz vor der Halbzeit zu grün, zu unerfahren und zu unclever verhalten.“ Nach dem Wechsel waren die Krefelder einen Tick besser und kamen durch Wüterich (48./Siebenmeter) und Schmidt (53./KE) zum schmeichelhaften Ausgleich. Die Mülheimer beklagten hingegen, dass ihnen die Schiedsrichter zwei glasklare Strafecken versagt hatten. Die Play-Offs sind damit in trockenen Tüchern, doch der begehrte vierte Platz wird (wohl) ein süßer Traum bleiben.
Der Erfolg über den Rheydter SV vor 350 Zuschauern im heimischen Waldstadion war ein Pflichtsieg. Die Mönchengladbacher zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück und machten es den Uhlen deshalb lange Zeit schwer. Durch eine Standardsituation gingen die Mülheimer in Führung. Fünfte Minute: Jannik Otto führt eine kurze Ecke aus, Nationalspieler Jan Philipp Rabente stoppt den Ball und Thilo Stralkowski „sendet zum 1:0 ein“ – so wie die Uhlen-Fans sagen. Erst in der 27. Minute erhöhte Philip Meyer auf 2:0. Diesem Treffer ließ Stralkowski nach Vorlage von Johannes Schmitz das 3:0 folgen (29.). Im Gegenzug kamen die Gäste dank Uli Klaus auf 1:3 heran (30.). Als der Ex-Uhlenhorster Matthias Gräber in der 49. Minute per kurze Ecke den 2:3-Anschlusstreffer erzielte, witterten die Rheydter Morgenluft. Aber eigentlich nur für drei Minuten. Denn dann ging in der HTCU-Offensive endlich die Post ab. Johannes Schmitz (52., kurze Ecke), Jan Fleckhaus (54.), erneut Schmitz (62., kurze Ecke) und Stralkowski mit zwei verwandelten Strafecken (63./66.) machten alles klar – 8:2. Uli Klaus traf kurz vor Schluss für den RSV.
Applaus hatte es schon vor dem Anpfiff gegeben. Vize-Weltmeister Rabente wurde geehrt. HTCU-Vorsitzender Christian Häbel überreichte dem Nationalspieler einen „Erlebnis-Gutschein“. Zur Auswahl stehen so außergewöhnliche Dinge wie Ballonfliegen, Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen oder Bungeejumping. Guten Flug!
Felix Meyer, hier gegen Matthias Gräber, konnte überzeugen (Foto: Detlef Matania).
Viererpack: Thilo Stralkowski war Mülheims erfolgreichster Schütze.
Der Auftakt ist geglückt. Der HTC Uhlenhorst besiegte den Rheytder SV im Waldstadion mit 8:3 (3:1) und benötigt nun nur noch einen Punkt, um den Einzug in die Play-Offs perfekt zu machen. Erste Gelegenheit ist heute um 14 Uhr beim Crefelder HTC (der gestern gegen Düsseldorf im Penalty gewann). Der letzte Vorrundenspieltag wird in einer Woche ausgetragen. Dann kommt der Nürnberger HTC nach Mülheim.
Die Treffer gegen Rheydt erzielten Thilo Stralkowski (4), Johannes Schmitz (2), Jan Fleckhaus und Philip Meyer. Der HTCU lag zwischenzeitlich "nur" mit 3:2 in Führung, zog in der besten Phase der Partie Mitte der zweiten Hälfte noch auf 8:2 davon.
Christopher Rühr (l.) überzeugte bei der U18 (Foto: Steinbrink).
Die fünf Uhlenhorster Bundesliga-Spieler, die in den vergangenen Tagen für Deutschland aktiv waren, konnten im Nationaltrikot überzeugen.
Die U21 mit Felix Meyer, Tobias Matania und Moritz Polk gewann souverän das Vier-Nationen-Turnier in Berlin. Alle drei konnten bei Trainer Jamilon Mülders Punkte sammeln. Tobi Matania wurde sogar bester Goalgetter und bekam den Torjäger-Pokal.
Die U18 wurde in Hannover zwar nur Dritter. Doch Christopher Rühr konnte überzeugen und war einer der besten Deutschen. Zwei Treffer und zwei Vorlagen gingen auf das Konto des jüngsten Spielers im Kader. Der nachnominierte Jan Nitschke bestritt wegen einer Knieverletzung nur ein Match.
Bei der U16 stach Lukas Windfeder bei seinem Debüt für Deutschland mit guten Leistungen heraus. Die starke Truppe gewann das Turnier verdient. Lukas Windfeder kam in der Abwehr und im Mittelfeld zum Einsatz und konnte sich für weitere Einsätze interessant machen.
Mit Dank an Sponsor medl vor unseren "Just Style Apartments".
Liebe Uhlen-Fans,
die 1. Herren sind zurück auf deutschenm Boden und erholen sich von den Strapazen der letzen Tage. Neben den rein sportlichen Beanspruchungen stand am Sonntagabend und dem gesamten Montag das Kulturprogramm auf dem Plan. Die Abendgestaltung am Sonntag sollte uns die kulinarische Seite, sowie das Nachtleben der Metropole näher bringen. Nach erbittertem Kampf um Portemonnaie und Leben auf dem Rambla (den entgegen böser Vorahnungen T. Stralkowskis alle gewannen: „Wenn mir hier einer die Geldbörse klaut, jag ich den und `peeep`“) fanden wir ein hervorragendes Restaurant und verbrachten dort den kulinarischen Teil des Abends. Leckere Weine für die Genießer unter uns oder das typische Bier gingen bestens zu Paella und Co. Nachdem Felix Meyer (eigentlich einer unserer ruhigeren Vertreter) mit der Aussage: „Mit dem Getränk komme ich heute in Fahrt!“ den Rest des Abends einläutete (aber sich dann doch wegen der U21-Verpflichtungen früh ins Bett verabschieden musste), war klar, was zu tun war. Unser spontan verpflichteter Reiseführer Matthias Witthaus (spielt ja wie bereits erwähnt für den Spanier) gab die Richtung vor – alle ins Taxi, Treffpunkt Casino, von da aus geht`s weiter. Eigentlich nur als Treffpunkt gedacht, konnten nicht alle widerstehen. Unser Captain Rabbi musste leider erkennen, dass das Glück launischer Natur ist, denn es kam leider schwarz als er auf die Liebe gesetzt hatte. Weiter ging es in den Salsa-Laden der Stadt. Der gemeine Spanier ließ uns mit seinen atemberaubenden Tanzskills vor Neid erblassen und der Deutsche war eindeutig fehl am Platz. Stümperhafte Versuche seinen Körper im Takt der Musik zu bewegen, wurden von der Spanierin müde belächelt und so machten wir uns schnell zu Laden Nr. 2 auf – das Catwalk. Direkt nebenan eröffnete sich eine sehr coole Location. Die Preise hatten sich zwar wie in spanischen Clubs üblich gewaschen, jedoch hatten wir alle Spaß und auch unsere Joungstars Crissi und Dittsche konnten gebührend in den Kreis der Herren aufgenommen werden.
Der nächste Morgen kam leider etwas zu früh, hielt jedoch eine Überraschung durch Orga-Team Schmitz und Fürk bereit. Nach den beschriebenen Startproblemen am Freitag, muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die beiden im Laufe des Wochenendes in Fahrt kamen und die Zügel sicher in der Hand hielten. Für Montag hatten sich die beiden dann eine wilde Schnitzeljagd durch die katalanische Hauptstadt ausgedacht. In vier Gruppen wurden wir quer durch Barca gescheucht. Vom Rambla bis zum Hafen, von der Sagrada Familia bis Camp Nou, knifflige Fragen von den Frage-Füchsen Fürk und Schmitz ließen uns schwitzen. Den riesen Lolly für die Gewinner staubte Team 4 mit Rabbi, Felix M., Dittsche und Petros ab.
Um 17:00 ging es Richtung Flughafen. Das letzte Highlight des Wochenendes war die Hauptschulklasse aus Berlin, die neben uns eincheckte und in der es Ahmed verstand immer wieder für Aufregung zu sorgen. Er war von der Tatsache, dass es seinem Kollegen nichts ausmachte, wenn er ihm mit voller Wucht auf den Kopf schlug, absolut fasziniert. Auch eine Art und Weise die Wartezeit zu überbrücken!
Pünktlich um 20:20 rollte die Maschine aufs Rollfeld und eine bereits zu großen Teilen schnarchende Truppe macht sich auf den Heimweg. Nur Felix M. ließ es sich nicht nehmen nach dem obligatorischen Brötchen-Snack von Air Berlin vier weitere zu ordern und so den Flug essend zu verbringen.
Alles in allem ein riesen Wochenende, was uns sportlich wie auch als Team richtig nach vorne gebracht hat. Wir hatten ein Menge Spaß und wollen uns auf diesem Wege bei allen bedanken, die uns diesen Trip ermöglicht haben.
Eure 1. Herren
Liebe Uhlen-Fans,
es melden sich Eure 1. Herren aus dem überragenden Barcelona!
Vorweg die wirklich wichtigen Dinge:
Die Anreise mit „Rainbow Tours“ war eigentlich genau dat wat wir auch machen wollten!!! Der Flug mit Air Berlin ab 5:50 h (!!!) aus Düsseldorf rollte überpünktlich auf den Runway 23R am Airport – der Flug sehr angenehm (vor allem für die Jungs am Notausgang) – dann Landung am Airport Barcelona!
Bis dato eine sehr runde Angelegenheit – was sich relativ schnell ändern sollte…
Sage und schreibe 1,5 Stunden warteten wir am Mietwagenschalter auf das TW-Taschen-Auto (dank des starken Orga-Teams, welches es durchweg verstand positiv auf sich Aufmerksam zu machen) – gefühlte 3 Stunden verbrachten wir danach mit der Suche nach dem Hockeygelände des „Real Club de Polo de Barcelona“! Hatten wir uns doch zum ersten gemeinsamen Schaulaufen (Oberkörperfrei bei strahlendem Sonnenschein) um 11 h auf dem Kunstrasen verabredet! Vielen Dank nochmal an „Rainbow Tours“ für die reibungslose Abhandlung…J
Unsere Unterbringung allerdings hätte mit gutem Recht durchaus die „Kicker-Note 1“ verdient (hier konnte das Orga-Team deutlich Pluspunkte sammeln). Wir wohnen in den wunderbaren „Just Style Apartments“ mitten in Barcelona! Moderne, sehr stylische Einrichtung – sehr zentrale Lage – gute Küche (zumindest wer Glück hatte mit der Zimmereinteilung und wo die gefürchteten Moritz P. & Felix M. noch was übrig gelassen haben).
Hockeymäßig lief es durchaus zufriedenstellend. Auf den beiden „Balsam-Kunstrasen“ in Terrassa und hier in Barca verloren wir zwar 2 der 3 Partien (gegen die ebenso angereisten Jungs aus Hiesfeld und Georgsmarienhütte) – heute jedoch kam die Wende und wir konnten dem „Spanier“ einen Sieg im Penalty schießen abringen! Hier konnte sich dieser Teufelskerl namens Gewelschter (der sonst an den Theken dieser Welt bekannt ist) besonders auszeichnen. Nur Legionär Witthaus traf, wie das gesamte Wochenende in ganz sachlicher und nüchterner Weise. Man verstehe die Ironie (wie im gesamten Bericht, bitte!)
Auf Highlights wie das HTCU-Singstar-Spektakel am gestrigen Abend möchten wir (Vorbeugung vor Beschwerden der Betroffenen) nicht näher eingehen. Eines lässt sich nur festhalten: Brummbär Petros & und Schlagerstar Golaf gaben hier eine sehr, sehr starke Figur ab!
Quizmaster Rabanente hatte noch einen sehr cooles, wenn auch kniffliges Team-Quiz vorbereitet… von Fragen über Politk bis hin zu Sexpraktiken war alles dabei… Sagen wir so: wir hatten unseren Spaß – vor allem an der Kreativität von Otto/Polk… J
Nun machen wir uns in die Innenstadt Richtung ‚Ramblas‘ und Hafen auf. Dort werden wir uns einen schönen Abend machen und uns erholen nach den Strapazen der letzten Tage!
Falls alle Mann auch morgen noch an Bord sind & nicht auf den berüchtigten „Ramblas“ samt Geldbörse verloren gegangen sind, melden wir uns morgen nochmals von selber Stelle!
Bis dahin alle Gute & gute Reise!!
Die 1. Herren
P.S. Orga-Team-Kopf B. Fürk war für etwaige Fragen hinsichtlich der Vorkommnisse vom Freitag zu keinerlei Stellungnahme bereit.
Einen Tag nach seinem Geburtstag war Jannik Otto nun Torschütze des Tages.
Die Leistungskurve des HTC Uhlenhorst zeigte zum Ende des Trainingslagers nach oben. Im dritten und letzten Testspiel bezwangen die Mülheimer das spanische Topteam Real Club de Polo Barcelona nach Penalty-Schießen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 (1:0) gestanden.
Die Uhlen hatten sich nach der unglücklichen Niederlage am Vortag gegen Atlètic Terrassa viel vorgenommen und überzeugten mit einer starken kämpferischen Leistung - lieferten aber auch taktisch einen deutlich besseren Eindruck ab als noch am Freitag bei der 2:5-Pleite an selber Stelle gegen RC Polo.
Zwar musste der HTCU nach einer - allerdings unberechtigten Ecke durch Schiri M. Polk (oder nennen wir ihn aus datenschutzrechtlichen Gründen lieber Moritz P.) - erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Doch diesmal stand die Defensive deutlich stabiler. Insbesondere nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offenes, sehenswertes Match, bei dem die Uhlen viele gute Chancen hatten. Ein Treffer von Jan Nitschke fand zu Unrecht nicht die Anerkennung. Doch auch Keeper Tim Welsch konnte zwei, dreimal seine Klasse zeigen.
Jannik Otto erzielte schließlich Mitte der zweiten Halbzeit den verdienten Ausgleich. Thilo Stralkowski hämmerte noch eine Ecke an die Latte; Youngster Chrissi Rühr, der insbesondere im Schlussviertel überzeugte, setzte sich gegen drei Iberer durch, doch sein Schuss wurde vom überragenden Keeper pariert, geanu wie eine weitere Stralkowski-Ecke.
Beim Penalty-Shootout trafen vier der fünf Mülheimer Schützen. Tim Welsch konnte auf der anderen Seite gleich vier Penalties abwehren, nur Matthias Witthaus war erfolgreich.
Diesmal setzten Moritz Polk und Tobias Matania (Schonung für das 4-Nationen-Turnier aus). Samstag hatte F. Meyer pausiert, am Freitag Jan Nitschke. Johannes Schmitz fiel verletzungsbedingt komplett aus und konnte keines der drei Spiele bestreiten.
Letztlich war die Vorstellung gegen RC Polo Barcelona ein sehr starker Abschluss auf hohem Niveau. Die Spanier spielen schließlich in fünf Tagen das Achtelfinale der European Hockey League und stehen voll im Saft, während die Uhlen noch drei Wochen Zeit haben bis die Bundesliga-Saison am 17. April gegen den Rheydter SV fortgesetzt wird.
Philip Meyer erzielte das zweite Mülheimer Tor in Terrassa.
Eine starke zweite Halbzeit und die folgende Aufholjagd wurden nicht belohnt. Der HTC Uhlenhorst unterlag beim amtierenden spanischen Meister Atlètic Terrassa mit 2:3 (0:3). Dabei ließen die Mülheimer erneut einige gute Konterchancen und vor allem viele Kurze Ecken liegen, während die Iberer zwei (allerdings umstrittene) Strafecken zu Beginn der Partie nutzen konnten.
Für den HTCU trafen Thilo Stralkowski per argentinischer Rückhand und Philip Meyer nach schöner Vorarbeit von Jan Nitschke.
Morgen, 12 Uhr, geht es erneut zum Real Club de Polo Barcelona; zum dritten und letzten Testspiel des Trainingslagers.
Gute Leistung mit Tor belohnt: Thilo Stralkowski.
Das erste Testspiel des Spanien-Lehrgangs ging mit 2:5 (0:3) gegen den spanischen Spitzenreiter Real Club de Polo Barcelona verloren. Dabei hatten die Uhlen die erste Halbzeit, möglicherweise aufgrund des langen Anreisetages, noch verschlafen. Mäßiges Zweikampfverhalten und falsche Entscheidungen inder Offensive gegen die Raumpresse waren die Folge, die insbesondere der deutsche Top-Stürmer in Reihen der Iberer, Matthias Witthaus, eiskalt nutzte. "Witti" markierte insgesamt drei Treffer, allesamt sehenswert. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Mülheimer das Kommando und gestalteten die Partie offen. Die Treffer erzielten Thilo Stralkowski und Ole Keusgen.
Tore: 1:0 (17.), 2:0 (21.), 3:0 (34.), 4:0 (47.), 4:1 Stralkowski (56.), 5:1 (63.), 5:2 Keusgen (65.).