Drei Jung-Uhlen-Teams fahren zur DM

Weiblicher Nachwuchs dreimal Dritter - MJB holt Titel

Die männliche Jugend B holte den einzigen WHV-Titel für den HTCU. Die männliche Jugend B holte den einzigen WHV-Titel für den HTCU.

Das Highlight gab es am Uhlenhorst. Die männliche Jugend B sicherte sich in eigener Halle die Westdeutsche Meisterschaft. Neben der mJB qualifizierten sich auch die männlichen Kollegen für die DM. Männliche Jugend A und Knaben A wurden jeweils Zweiter hinter dem Gladbacher HTC.

Pech hingegen bei den Mädchenteams, die durchweg mit Rang drei denkbar knapp das Ticket zur Deutschen Meisterschaft verpassten. Hier die WHV-Turniere im Überblick:

Männliche Jugend A:

Zwei souveräne Siege gegen den Düsseldorfer HC (6:1) und den Düsseldorfer SC (6:2) sorgten für das Ticket zur DM nach Berlin. Gegen den GHTC ging unserer U18 in der zweiten Halbzeit die Puste aus - 5:8.

Männliche Jugend B:

In der engen, gut besetzten Uhlenhorst-Halle zeigte der Uhlen-Nachwuchs eine nicht nur taktisch starke Vorstellung. Rot-Weiss Köln wurde zum Auftakt 6:0 besiegt. Highlight war das 8:1-Schützenfest gegen den Gladbacher HTC. Das Endspiel war ebenso in Uhlen-Hand. Unsere U16 siegte verdient mit 3:2, machte es am Ende unnötig spannend, feierte aber souverän den einzigen Uhlen-Titel bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften 2010. Die mJB fährt zur DM nach Bad Kreuznach.

Knaben A:

Nach zwei lockeren Siegen gegen den Bonner THV (6:1) und Rot-Weiss Köln (9:1) gab es eine überraschend deutliche Schlappe gegen den Gladbacher HTC (1:4). Zur DM nach Dortmund fahren unsere Jungs dennoch.

Weibliche Jugend A:

Beim zweiten Endrunden-Spieltag ließen die U18-Mädels zu Beginn aufhorchen. 8:0 gegen den Düsseldorfer HC und 10:1 gegen Eintracht Dortmund - tolle Ergebnisse, mit denen das Team sich das "Endspiel" gegen Leverkusen sicherte. Eine starke Leistung gegen das Bundesliga-erfahrene Team reichte jedoch nicht - 2:3. Knackpunkt, dass es "nur" zu Rang drei reichte, war die Pleite am ersten Spieltag gegen den HC Essen.

Weibliche Jugend B:

Eine ganz enge Gruppe, in der unsere U16 hauchdünn das Nachsehen hatte: Am zweiten Spieltag gab es Niederlagen gegen den Club Raffelberg (2:5) und SW Neuss (2:4). Der einzige Sieg des Tages gegen den HC Essen (6:4) reichte nicht.

Mädchen A:
Zwar verpassten die Mädchen A die DM ebenso knapp, übertrafen dennoch viele Erwartungen. Nach zwei Siegen am ersten Spieltag waren die Hoffnungen groß, diesmal gab es ein 0:3 gegen den HC Essen, Etuf Essen wurde ein 3:3 abgerungen, das 1:2 gegen den Club Raffelberg zerstörte die letzten Hoffnungen.

Die Deutschen Meisterschaften der männlichen Jugend finden am 27./28. Februar statt.

Flop im Hallenhockey-Halbfinale

WAZ-Bericht: Uhlen am Ende chancenlos

Ein Lichtblick: Thilo Stralkowski spielte gut. Ein Lichtblick: Thilo Stralkowski spielte gut.

Das Hockeyteam des HTC Uhlenhorst, das in den Hallenbundesliga-Punktspielen und im Viertelfinale über sich hinausgewachsen war, leistete sich in Berlin bei der Endrunde um die deutsche Meisterschaft im Halbfinale einen Flop.
Die Mülheimer unterlagen in der Max-Schmeling-Halle vor knapp 3000 Zuschauern dem in allen Belangen besseren Mannheimer HC (MHC) deutlich mit 6:13 (3:6) Toren. Mannheim holte dann tags darauf mit einem knappen 4:3-Finalerfolg nach Verlängerung über den Harvestehuder THC den Meistertitel.

HTCU-Trainer André Henning ärgerte sich darüber, dass es seiner Mannschaft nie gelang, ihr taktisches Konzept umzusetzen. Der MHC konnte seinen Stil ungehindert durchsetzen und wurde dabei von den Uhlen, denen zahlreiche technische Patzer und Fehlpässe unterliefen, unfreiwillig unterstützt.

Schon der Start in das Match um den Final-Einzug ging für die Uhlenhorster völlig schief. Der MHC machte von Beginn an Druck und der HTC ließ sich überrollen.

In der ersten Minute gelang dem Tschechen Stepan Bernatek, mit insgesamt fünf Toren und vielen tollen Angriffsaktionen Mannheims Star in der Offensive, die 1:0-Führung. Drei Minuten später holte der Südgruppen-Sieger eine Strafecke heraus, die Michael Purps zum 2:0 verwandelte.

Was HTCU-Trainer Henning seinen Mannen als Erfolgsrezept mit auf den Weg gegeben hatte, wurde nicht von diesen, sondern vom Gegner befolgt. Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus spielte der MHC wirkungsvolles Pressing.
Von der siebten bis zur 15. Minute nahmen die Angriffsaktionen der Uhlen dann endlich Fahrt auf. Durch Tore von Tim Leusmann, Jannik Otto und Jan Gehlen wurde aus dem 0:2-Rückstand ein 3:3-Gleichstand. Doch der HTCU-Trainer war selbst mit dem, was er in dieser besseren Mülheimer Phase zu sehen bekam, am Ende nicht zufrieden. „Da die geplante Mixtur aus Raum- und Manndeckung nicht funktionierte, gab es in der Defenisve weiterhin immer wieder Lücken", so André Henning.

Gegner Mannheim nutzte diese Schwäche, führte zur Pause mit 6:3 und legte in der zweiten Hälfte erneut einen Blitzstart hin. Bis zur 52. Minute war der MHC mit 12:4 Toren enteilt, der HTCU lief nur noch hinterher und musste sich am Ende mit 6:13 geschlagen geben.

 

Routinier Jan Gehlen spielte mit großem Einsatz

 

Keeper Tim Welsch, der den überragenden Mannheimer Stürmer Stepan Bernatek mehrmals scheitern ließ, zählte zu den wenigen Uhlen, die sich am Samstag wenigstens annähernd in Halbfinalform präsentierten. Das galt auch noch für den mit großem Einsatz agierenden Routinier Jan Gehlen und Thilo Stralkowski, der taktische Cleverness bewies.

In Berlin ließ die Uhlenhorster Mannschaft fast sämtliche in den Bundesligapartien gezeigten Qualitäten vermissen. Sie brachte sich damit selbst um den Lohn für eine gute Saisonleistung. Niedergeschlagen veließ die Mannschaft nach dem Halbfinal-Flop das Spielfeld. Die 150 mitgereisten Mülheimer Hockeyfans waren maßlos enttäuscht.

 

Trainer Henning spach von der schlechtesten Saisonleistung

 

Nach der deutlichen Niederlage im Halbfinale gegen Mannheim fand der Uhlenhorster Trainer André Henning keine Erklärung für das taktische Tohuwabohu im Mülheimer Team. „Der MHC hat nichts Außergewöhnliches gespielt. Wir hatten einen guten Plan dagegen. Der wurde aber nicht umgesetzt", sagte Henning und fügte hinzu: „Wir hatten in der zweiten Hälfte extrem wenig Torchancen. Am Ende gab es auch kein Aufbäumen mehr." Sein Fazit lautete: „So eine schlechte Leistung wie im Halbfinale haben wir in der gesamten Saison nicht geboten."

MHC-Trainer Torsten Althoff meinte nach dem Mannheimer Sieg „Die Höhe des Ergebnisses spielt überhaupt keine Rolle. Was zählt, ist, dass wir gewonnen haben und jetzt im Finale stehen."

Quelle: WAZ Mülheim - derwesten.de (Gaby Rüter)

Mannheim siegt mit überragender Dominanz

Hockeyliga-Bericht: Uhlen unterliegen im DM-Halbfinale

Süd-Meister Mannheimer HC mit einer überragenden Leistung im Halbfinale der andel’s Final Four in der Berliner Max-Schmeling-Halle den HTC Uhlenhorst Mülheim besiegt und kann mit einer breiten Brust ins Endspiel am Sonntag (14.30 Uhr) starten. 13:6 (6:3) hieß es am Ende auch in der Höhe nicht unverdient. „Die Höhe des Ergebnisses spielt überhaupt keine Rolle. Was zählt, ist, dass wir gewonnen haben und jetzt im Finale stehen“, so MHC-Trainer Torsten Althoff. Olympiasieger Niklas Meinert: „Unser Gewinner heute war, dass wir zu jeder Zeit die richtige Antwort parat hatten.“
Der Mannheimer HC legte los wie die Feuerwehr, agierte zu Beginn mit viel Druck und hohem Tempo: Stepan Bernatek und Michael Purps per Strafecke besorgten eine frühe 2:0-Führung für die Süddeutschen, die noch in einigen Szenen Chancen ausließen. Davon offenbar geweckt, zeigte sich nun auch Mülheim einige Male in des Gegners Schusskreis und kämpfte sich ins Spiel zurück. Routinier Tim Leusmann verkürzte per Ecke (7.) und Jannik Otto stellte nach sensationeller Vorarbeit von Jan Gehlen, der durch den ganzen Kreis gedribbelt war, den Ausgleich her (10.). Doch der MHC antwortete im direkten Gegenzug: Fabian Pehlke holte die Führung zurück. Nicht viel länger benötigte der spielfreudige Jan Gehlen, um den erneuten Ausgleich zu erzielen (12.). Jetzt legte allerdings Mannheim wieder „einen Zahn zu“. Bernatek vergab zwei sehr gute Möglichkeiten, aber Tomás Procházkas Pass auf Henning Meier brachte die Kurpfälzer wieder in Front. Purps und erneut Pehlke legten bis zur Pause noch zwei Mal nach und ging mit einer verdienten Führung in die Kabinen.

Nach der Pause konnte sich Mülheim beim gut aufgelegten Keeper Tim Welsch, der zwei Mal gegen Bernatek hielt, bedanken, dass man nicht gleich noch weiter in Rückstand geriet. In der 34. und 35. Minute war der überragende Tscheche in Reihen des MHC jedoch Sieger – das 4:7 und das 4:8. Jetzt lief der MHC-Zug auf Hochtouren. Mülheims Thilo Stralkowski verkürzte zwar noch einmal per Strafecke (38.), doch Danny Nguyen, Alexander von Scheven und erneut Bernatek schraubten das Ergebnis im Zwei-Minuten-Takt weiter nach oben. Der HTC Uhlenhorst steckte zwar nicht auf, biss sich jedoch an der sicheren Defensive des Süd-Meisters die Zähne aus. Stattdessen legte seinen fünften Treffer zum 12:4 nach (51.). Die Partie war natürlich entschieden, aber Mülheim war noch um Ergebniskosmetik bemüht. Ole Keusgen und Tobias Matania trafen noch zwei Mal für die Uhlenhorster, bei denen in den letzten fünf Minuten die Luft raus war. Mannheim unterstrich seine Dominanz in diesem Spiel mit ein paar sehenswerten Aktionen, von denen eine immerhin noch zum 13:6-Endstand durch den Ex-Mülheimer Henning Meier führte.

Quelle: Hockeyliga.de

Neue Vereins-Homepage ist online

htc-uhlenhorst.de im frischen Gewand und mit allen Infos zum Club

Endlich ist es soweit. Die neue Vereinsseite des HTC Uhlenhorst Mülheim ist online. Unter www.htc-uhlenhorst.de kommt ihr auf die brandneue Vereins-Homepage mit Infos zu allen Teams und der Möglichkeit News, Bilder und vieles mehr einzustellen und zu betrachten. Spezielle Nachrichten über die I. Herren findet ihr natürlich weiterhin hier.

Zur neuen Vereins-Homepage einfach auf die Eule klicken oder hier.

Großes Selbstvertrauen

WAZ-Interview mit Uhlen-Trainer André Henning

Trotz des Verletzungspechs zum Hallensaisonstart hat die Hockeymannschaft des HTC Uhlenhorst die Ende Januar in Berlin stattfindende Finalrunde um die deutsche Meisterschaft erreicht. Mit dem Uhlenhorster Trainer André Henning sprach Sportredakteurin Gaby Rüter über die Ligarunde und die DM-Chancen.

 

Direkt zu Beginn der Hallenrunde sind drei Uhlenhorster Stammspieler verletzungsbedingt ausgefallen. Die Saison stand also nicht unter einem guten Stern. Was war ausschlaggebend dafür, dass sie dennoch sehr erfolgreich verlief?

HTCU-Trainer André Henning: In der Hinrunde sehr wichtig war sicherlich, dass die zweite Reihe ihr Können bewiesen hat. Spieler, die plötzlich in der Verantwortung standen, haben den nächsten Entwicklungsschritt gemacht. Herauszuheben sind Benedikt Fürk und Johannes Schmitz, die beide die beste Hallensaison ihrer bisherigen Hockeykarriere gespielt haben. Hinzu kommt, dass aufgrund der guten Vorbereitung das Uhlenhorster Selbstvertrauen sehr groß war und ist. Unserer Spieler haben in kürzester Zeit riesige Fortschritte gemacht und sind mit einem starken Siegeswillen in die neue Hallensaison gestartet. Aufgrund ihrer mentalen Stärke hat die Mannschaft auch die Ausfälle gut verkraftet.

 

Am 30. und 31. Januar steht für den HTCU die Hallen-DM-Endrunde in Berlin auf dem Programm – ein Highlight zum Beginn das Jahres 2010. Wie bereitet sich die Mannschaft darauf vor?

Henning: Wir haben in dieser Woche erst einmal frei gemacht, um den Viertelfinalerfolg genießen zu können. Die Verschnaufpause war auch nötig, um wieder Lust und Hunger zu entwickeln. Am Samstag beginnen zwei Trainingswochen mit intensiven Übungseinheitenn, Videoabenden und zwei Testspielen. Am 21. Januar spielen wir um 20.15 Uhr in der Harbecke-Halle gegen Rot-Weiß Köln und am 23. Januar treten wir bei den Kölnern an. Das Rot-Weiß-Team steht uns als Spielpartner zur Verfügung, weil es Ende Februar am Hallen-Europacup teilnimmt. Das ist gut für unsere taktischen Baustellen. Das Viertelfinalmatch gegen Alster in Hamburg hat gezeigt, dass die Abläufe im Defensivblock noch deutlich mehr automatisiert werden müssen. Auch in der Offensive kann die Mannschaft zwei Klassen besser spielen als zuletzt beim in der Verlängerung gewonnenen Viertelfinale.

 

Halbfinalgegner der Mülheimer Mannschaft ist der Mannheimer HC. Im Falle eines Sieges würde der HTCU im Endspiel auf den Gewinner der Partie Harvestehuder THC – Rüsselsheimer RK treffen. Wie sind die Uhlenhorster DM-Chancen einzuschätzen?

Henning: Es ist schwer, das abzuwägen. Alle vier Mannschaften, die an der Endrunde teilnehmen, haben ungefähr das gleiche Niveau. Wir schauen nur auf uns und setzen auf unsere eigenen Stärken. Wir müssen die spielerischen Qualitäten, die wir in der West-Bundesligarunde gezeigt haben, und die mentale Stärke, mit der wir das Viertelfinale gewonnen haben, auch in der Endrunde wieder abrufen. Wenn uns das gelingt, werden wir Deutscher Meister.

 

Wer ein Team seit zweieinhalb Jahren als Trainer betreut, kennt dessen Stärken und Schwächen sehr genau. Wo steht der HTCU zurzeit in der Rangliste der deutschen Hockey-Elite?

Henning: Aufgrund der spielerischen Qualitäten gehören wir zur erweiterten Spitzengruppe. Ob wir eine wirkliches Spitzenteam sind, wird sich in Berlin zeigen. Ich bin davon überzeugt, dass uns der Sprung aus dem Mittelmaß heraus schon gelungen ist. In Hamburg hat die Mannschaft bewiesen, dass sie die Psyche und die Siegermentalität besitzt, um ganz oben anzuklopfen. Das ist eine neue Stärke.

 

Was will und kann die Uhlenhorster Mannschaft in den kommenden Jahren erreichen?

Henning: Es ist aufschlussreich, sich die Entwicklung des HTCU-Teams in den letzten zwei Jahren anzusehen. Wir haben auf dem Feld die European Hockey League nur knapp verpasst und sind jetzt in der Hallen-DM-Endrunde. Das reicht uns aber sicher nicht; denn der Leitspruch der Jungs lautet: „Zufriedenheit ist Stagnation.” Deshalb ist klar: Die Mannschaft kann, will und wird in naher Zukunft in die Feld-EHL kommen und auch den einen oder anderen Titel gewinnen.

Viertelfinal-Bilder sind online

Impressionen vom Hockey-Hitchcock aus Hamburg

Mit Klick aufs Bild gehts zur Galerie und 62 tollen Fotos von Detlef Matania. Mit Klick aufs Bild gehts zur Galerie und 62 tollen Fotos von Detlef Matania.

Coole Köpfe in der Nervenschlacht

Overtime-Siegtor in der Höhle des Löwen 44 Sekunden vor Schluss

Party in Hamburg. Die Uhlen feiern den Sieg in der Alster-Halle (Foto: D. Matania). Party in Hamburg. Die Uhlen feiern den Sieg in der Alster-Halle (Foto: D. Matania).

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!" Noch auf mancher Autobahnraststätte waren die Gesänge zu hören. Die Erleichterung über einen der größten Siege des HTC Uhlenhorst seit dem Gewinn der Deutschen Feld-Meisterschaft 1997 war riesengroß. Nicht nur auf der A 1 war die Stimmung prächtig, bereits einige Stunden zuvor, exakt um 15.44 Uhr, tanzten, hüpften, sprangen die Mülheimer durch die Alster-Halle. Sie hatten die wahnsinnige und lautstarke Menge von 1.200 Zuschauern zum Schweigen gebracht. Eine wahre Nervenschlacht gewann der HTCU mit 7:6 nach Verlängerung beim Club an der Alster Hamburg. Dank eines Tores von Jannik Otto in der 75. Minute. 44 Sekunden vor dem Ende sorgte er damit für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 30./31. Januar in Berlin. Halbfinal-Gegner ist der Mannheimer HC. Das zweite Match bestreiten der Rüsselsheimer RK und der Harvestehuder THC.
„Unsere Vorstellung war sicher kein spielerisches Glanzlicht. Aber mein Team hat mentale Stärke bewiesen, sich nie aus der Ruhe bringen lassen, nicht von den späten Gegentoren, nicht von umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen, die in der Halle einfach dazu gehören, nicht von der unfassbar lauten Kulisse. Wir wussten, das Spiel wird im Kopf entschieden. Und das junge Team ist hier beeindruckend cool geblieben", sagte Trainer André Henning und spielte dabei darauf an, dass die Uhlen beinahe immer in Führung lagen, Alster aber (beinahe) immer eine Last-Minute-Antwort parat hatte.
Die Mülheimer erwischten einen Glanzstart in die Partie und dominierten die erste Viertelstunde. Lohn: Thilo Stralkowski und Benedikt Fürk, der für das Viertelfinale auf einen Einsatz im Nationaldress verzichtet hatte, schossen eine 2:0-Führung heraus. Viele weitere Offensiv-Aktionen der Uhlen vereitelte der gute Alster-Keeper Jonny Jaeckh.
Eine umstrittene Kurze Ecke (wegen nicht eingehaltenen Abstands beim Selfpass) brachte schließlich den Anschlusstreffer durch Jonathan Fröschle. Die Partie kippte. Das 2:2 zur Pause war verdient.
Trainer Henning forderte sein Team auf, zur festgelegten Strategie zurückzukehren, was nach dem Seitenwechsel auch gelang. Das zwischenzeitliche 3:2 durch von Drachenfels brachte das Team keineswegs aus dem Konzept, ein Dreierpack von Gehlen, Schmitz und Stralkowski sorgte für eine 5:3-Führung (40.), die das Team allerdings zu sehr verwaltete. Dennoch waren eine Menge Konterchancen da, zudem blieben alle drei Uhlenhorster Ecken dieser Partie ungenutzt.
So kamen die Hamburger noch zum Ausgleich, beim 5:5 durch Jonathan Fröschle keine zwei Minuten vor dem Ende flippten die Fans völlig aus. Der Dezibel-Pegel glich dem eines Raketenstarts - Verlängerung, zweimal siebeneinhalb Minuten. Beide Teams begannen vorsichtig, die Spannung war greifbar und einige Akteure gingen nach einer mitreißenden und temporeichen Partie längst auf dem Zahnfleisch.
Es folgte der Auftritt des Ole Keusgen: Langer Ball über die linke Bande, Keusgen dreht über die Vorhand ab, erster Zieher, zweiter Zieher, schon steht er im Kreis - und schiebt ganz cool an Keeper Jaeckh vorbei: 6:5! Ein Klasse-Treffer.
Damit wurden die Seiten gewechselt. Die Uhlen verteidigten furios, Keeper Tim Welsch fischte drei, vier der Sorte „unhaltbar"; sie kämpften, angepeitscht und angefeuert von rund 80 mitgereisten Fans, die in der 72. Minute ihren Augen nicht trauten: Jan Gehlen bekam den Ball kurz hinter der Mittellinie an den Fuß, Schiedsrichter Albrecht hielt das für Absicht - eine knifflige Entscheidung. Kurze Ecke. Noch drei Minuten. Die Mülheimer laufen zu früh raus. Wiederholung. Zu frühe Rausgabe von Alster. Erneut Wiederholung. Der nächste Versuch: Fröschle schießt und Torwart Tim Welsch hält! Schiri Zysk hatte einen Fuß gesehen. Erneut Wiederholung. Alster spielt die Variante über den Rausgeber, von Drachenfels bleibt cool. 6:6 - keinen hielt es mehr auf seinem Sitz.
Die Hamburger erobern, 90 Sekunden vor Schluss den Ball, die Mülheimer stehen tief und gut. Dann kam der Angriff ins Mülheimer Glück: Kapitän Tim Leusmann erobert mit furiosem Einsatz den Ball, Thilo Stralkowski startet durch, diagonal durch die ganze Halle, ist halb links im Schusskreis, schießt er? Keeper Jaeckh kommt raus, Stralkowski geht in die Ecke, sieht das nachgerückte Laufwunder Jannik Otto, 90 Grad aufgelegt, das Tor ist leer, Otto stoppt, Jaeckh dreht sich, hechtet zurück, schmeißt sich in seinen Kasten, doch Jannik Otto hebt die Kugel butterweich in den Winkel. 7:6 für Mülheim. 40 Sekunden vor dem Ende. Jubel, Hüpfer, Umarmungen.
Doch es war nicht vorbei. Alster nimmt den Keeper heraus, kommt noch einmal in die linke Ecke, doch die Bretter liegen; lange Bälle abgefangen von Leusmann, von Otto und von Gehlen. Der Ball im Aus.
Die Schluss-Sirene ging im Jubel der Mülheimer unter.
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!"

Tore: 0:1 Benedikt Fürk (12.), 0:2 Thilo Stralkowski (15.), 1:2 Jonathan Fröschle (18./KE), 2:2 Daniel von Drachenfels (22.), 3:2 Jonathan Fröschle (33./KE), 3:3 Jan Gehlen (38.), 3:4 Johannes Schmitz (39.), 3:5 Thilo Stralkowski (40.), 4:5 Jonathan Fröschle (50.), 5:5 Jonathan Fröschle (58.), 5:6 Ole Keusgen (64.), 6:6 von Drachenfels (73./KE), 6:7 Jannik Otto (75.).

Uhlen-Torjäger-Kanone geht an Johannes Schmitz

Im Westen schoss nur Christopher Zeller ein Tor mehr

Bester Torjäger: Jo Schmitz. Bester Torjäger: Jo Schmitz.
Platz Name Tore
1. Johannes Schmitz
29
2.
Thilo Stralkowski
17
3. Benedikt Fürk 16
4. Jannik Otto 10
5. Tim Leusmann 9
6. Moritz Polk 8
7. Ole Keusgen 7
8. Tobias Matania 5
9. Jan Fleckhaus 3
10. Niklas Kemper 2
Jan Philipp Rabente      2
12. Jan Gehlen 1
Daniel Kamphaus 1

Ticket gebucht - Uhlen fahren nach Hamburg

Nach 11:2 in Rheydt steigt das DM-Viertelfinale beim Club an der Alster

Der HTC Uhlenhorst hat es geschafft. Durch einen 11:2-Sieg beim Rheydter SV qualifizierten sich die Mülheimer für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Am 9. Januar treten die Uhlen beim Club an der Alster an. Der Sieger fährt zur DM-Endrunde nach Berlin.

Gegner Rheydt steigt damit in die 2. Bundesliga ab. Als Gruppensieger im Westen qualifizierte sich der Crefelder HTC, der nun den Harvestehuder THC empfängt. Zudem spielen Berliner HC gegen Rüsselsheimer RK und Mannheimer HC gegen Zehlendorfer Wespen, gegen dessen Sieger der HTCU im Halbfinale antreten müsste.

In Mönchengladbach entwickelte sich von Beginn an eine einseitige Partie, der nun wiederhergestellte Klassenunterschied beider Kontrahenten war durchweg spürbar. Die Gäste ließen kaum Chancen zu und spielten ihrerseits eine Menge Möglichkeiten heraus.

Die Treffer in Rheydt erzielten Thilo Stralkowski (2), Johannes Schmitz (2), Ole Keusgen (2), Tim Leusmann (2), Benedikt Fürk, Moritz Polk und Tobias Matania (je 1).

Die Uhlen würden sich freuen, wenn sie viele Fans in Hamburg begleiten würden.

Die Abschluss-Tabelle der 1. Bundesliga West

Platz  Team Diff         
Punkte
1. Crefelder HTC + 26
24
2. HTC Uhlenhorst Mülheim     + 46 22
3. Rot-Weiss Köln + 24 22
4. HTC SW Neuss  - 21 9
5. Düsseldorfer HC - 31 6
6. Rheydter SV     - 44 6

Krefeld und Mülheim sind in den Play-Offs. Rheydt steigt in die 2. Liga ab.

Alle Infos zum Team - Bilder und Steckbriefe

Der Kader des HTC Uhlenhorst 2009/10. (Foto: R. Fleckhaus) Der Kader des HTC Uhlenhorst 2009/10. (Foto: R. Fleckhaus)

Der Team-Sektor der htcu.de-page ist fertig! Alle Spieler des Kaders samt aktuellen Bildern sind nun online, genauso der Staff. Zudem gibt es von jedem Spieler einen ausführlichen Steckbrief.

RABENTE

ZUR WM!

Es hatte sich in den letzten Wochen angedeutet, doch jetzt ist es perfekt: Unser Nationalspieler Jan Philipp Rabente nimmt an der Weltmeisterschaft in Delhi teil, die vom 28. Februar bis zum 13. März in der asiatischen Millionen-Metropole ausgetragen wird. Bis dahin haben sich Rabbi und seine Teamkameraden eine Pause verdient. Bis Freitag absolvierten die Deutschen einen Lehrgang in Valencia. Die Testspiele gegen Spanien endeten 2:2 und 1:2 aus deutscher Sicht.

CLUBTAG

Alle Spiele, alle Tore. Die Hallensaison läuft wieder. Welches Team spielt wo gegen wen: Die Übersicht aller Uhlen-Matches an diesem Wochenende gibt es hier.

II. HERREN

Ärgerlich: Gegen den Marienburger SC gab es eine erneute Niederlage. Die Kölner siegten 6:5. Jetzt wird es eng im Abstiegskampf. Unsere Zweite ist Vorletzter. Sonntag (16 Uhr) gastiert SW Köln in der Harbecke Halle. Die Zweite braucht unsere Unterstützung!

Zum Hallen-Spielplan

JUGEND

Unsere Jugendteams treten am Wochenende zu den entscheidenden Duellen der Westdeutschen Endrunde an. Dabei werden auch die DM-Tickets vergeben.

Zur Übersicht aller Jugendturniere im WHV am Wochenende geht es hier.

DAMEN

Zwar gab es im Nachholspiel in Mönchengladbach eine Niederlage, doch eine Mini-Hoffnung besteht noch auf den Aufstieg. Dazu muss am Sonntag gegen SW Köln allerdings ein Sieg her. Anstoß in der Harbecke Halle ist um 14 Uhr.

Zum Hallen-Spielplan

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